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Kategorie: News
Referenzyacht vor dem Fürstenpalais
MONACO. Auf der Messe der Super- und Megayachten in Monaco kann heute Reiner Gehr mit der von sei- nem Unternehmen ausgestatteten Yacht „RoMa“ glänzen. Er erwartet mit dieser Referenz Folgeaufträge für sein Lunestedter Unternehmen. Auftraggeber und Interessenten sind jedenfalls vom Innenausbau begeistert.

Die „RoMa“ auf Vorstellungsfahrt in Ägypten. Das knapp 62 Meter lange Schiff, dessen Innenausbau das Lunestedter Unternehmen Gehr übernahm, hat bereits halb die Welt umrundet.
Vor zweieinhalb Jahren wurde Gehr, dessen Unternehmen bereits den Innenausbau zahlreicher Passagierschiffe geliefert hat und der auch von der Projektabteilung in Hamburg aus die Ausstattung von Flugzeugen übernimmt, auf der Düsseldorfer Bootsmesse für diese 61,8 Meter lange und 11 Meter breite Superyacht mit einer Verdrängung von 550 Tonnen angesprochen. Ein europäischer Auftraggeber hatte die insgesamt 57 Millionen Euro teure Yacht bestellt, wollte aber unbedingt höchste Qualität und einen deutschen Ausbauer haben. Die italienische Bauwerft Viareggios Superyachts stand vorher fest, wie auch alle Daten. Angetrieben wird die „RoMa“ mit zwei je 2000 Kilowatt leistenden Caterpillar-Hauptantrieben, mit denen eine Geschwindigkeit von 17 Knoten erreicht wird. Die Ausstattung erfolgte nur mit den feinsten Materialien, wobei das Furnier und der Marmor von Gehr zusammen mit Eigner und Innenarchitekten vor Ort gemeinsam ausgesucht wurden. Hier sollten höchste Standards erreicht werden und Gehr berichtet, dass seine erfahrenen Handwerker nicht nur beim Polieren und der Abnahme ganz schön ins Schwitzen kamen.
Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch wenn der Eigner sich wieder von der Yacht trennen will – sie war als Kapitalanlage gedacht – reiste er damit mehr als geplant herum. Und überall erregte die „RoMa“ Aufsehen, wenn Gäste an Bord kamen und die Inneneinrichtung bestaunten. 70 Lkw-Fahrten waren zur Lieferung der Materialsätze zur italienischen Werft erforderlich, mehr als vier Gehr-Mitarbeiter waren ständig vor Ort. Insgesamt waren wohl 60 Mitarbeiter mit den speziellen Gewerken für die Ausstattung dieser Yacht eingebunden.
Wie gut dem Eigner die Einrichtung gefällt, belegt, dass Gehr sie am Wochenende auf der Messe in Monaco als Referenz-Objekt präsentieren kann. Ein solches Entgegenkommen ist in dieser Branche äußerst selten. (ki) (Quelle: NZ, 18.9.2010)
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